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Definition: schiller

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Historisch und önologisch gesehen ist der Schiller ein Produkt des Zufalls. Als 1635 der Pinot Noir eingeführt wurde, pflanzten die Winzer ihn zwischen ihren weißen Rebsorten und kelterten beide Sorten zusammen. Auch heute noch wird der Schiller aus weißen und roten Trauben derselben Pflanzung hergestellt. Der Anteil an Rotwein ist jedoch nach wie vor größer.
Der Wein hat eine lachsfarbene Farbe und Aromen von Himbeeren, Erdbeeren und Quitten. Am Gaumen präsentiert er sich intensiv, vollmundig und rund. Der Schiller wird gekühlt als Aperitif, zu Fisch oder geräuchertem Fleisch getrunken.