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Definition: Sainte-Victoire AOC (Côtes-de-Provence-)

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Die ganz neue Appellation Côtes-de-Provence, am Fuße des majestätischen Berges, den Paul Cézanne so göttlich verewigt hat, entsteht der Weinberg Côtes-de-Provence-Sainte-Victoire. 3'000 Hektar, die sich von den Ausläufern des Aurélien und des Olympe bis zu den Hügeln von Pourrières erstrecken. Dieses einzigartige Terroir aus Kalkmergel und lehmhaltigem Sandstein bringt in jeder Hinsicht vorbildliche Weine hervor. Das von der Sainte-Victoire dominierte Hochtal des Arc zählt 28 Weingüter und Genossenschaften, die sich auf 7 Dörfer verteilen. Im Osten liegen Pourrières und Pourcieux, zwei Gemeinden im Departement Var; im Süden Trets und Peynier; im Zentrum Châteauneuf-le-Rouge und Rousset und im Norden Puyloubier, das der Sainte-Victoire am nächsten liegt, einem langen weißen Kalksteinrücken, der sich über etwa fünfzehn Kilometer erstreckt und eine Höhe von über 1000 Metern erreicht. Die Winzer schätzen diesen privilegierten Standort und vor allem das Klima, das durch die Anwesenheit des Berges entsteht, der einen idealen Schutzschild gegen den launischen Mistral bildet. Die Sonneneinstrahlung (3.000 Stunden pro Jahr), die geringen Niederschläge und die starken Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht verleihen den Weinen der Sainte-Victoire einen unvergleichlichen Charakter und eine einzigartige Typizität. Es handelt sich um eher untypische Côtes-de-Provence-Weine, die etwa 15 % des Gesamtvolumens der Appellation ausmachen (150'000 hl, davon 70 % Rosé, 25 % Rot und der Rest Weiss).