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Definition: Piquette

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Im Volksmund bezeichnet „Piquette” einen mittelmäßigen, sauren Wein. Tatsächlich handelt es sich jedoch um ein eigenständiges Getränk, das von den Römern „Lora” genannt wurde. Es wurde durch Mazeration von Trester in Wasser gewonnen. Es handelt sich dabei um einen Nebenprozess der Weinherstellung, der keinen Alkohol enthält.
Seine Herstellung ist in Frankreich verboten. Es scheint, dass es Mönche waren, die diesen Begriff in der Umgangssprache eingeführt haben, um einen schlechten Wein zu bezeichnen.
Piquette kann kein schlechter Wein sein, da es sich nicht um Wein handelt.
In einigen Ländern der Europäischen Union ist er zugelassen, darf jedoch ausschließlich zur „Destillation oder zum Eigenverbrauch des einzelnen Winzers” verwendet werden.
Was für ein schrecklicher Piquette! Ein Piquette ist ein Nebenprodukt des Weinbaus, das den Brennereien gut bekannt ist und in früheren Zeiten zu Betrug führte: Dabei wurden die Trester mit mehr oder weniger zuckerhaltigem Wasser verdünnt und erneut vergoren. Der Brenner entzieht dem frischen Trester durch Auslaugen den Zucker, lässt ihn gären und destilliert den Piquette, um den Alkohol zurückzugewinnen.