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Begriff aus der Küferei.
Rohling, aus dem die Dauben und Bodenstücke des Fasses hergestellt werden. Dieser Rohling wird durch Spalten gewonnen.
Das Holz für die Dauben: Alles beginnt im Wald. Die Auswahl der Stämme für die Dauben ist von entscheidender Bedeutung. Die frisch gefällten Stämme werden nach zahlreichen Kriterien ausgewählt: Form der Bäume, Astlöcher, Frostschäden, Feinheit der Maserung. Nach der Anlieferung werden die Stämme im Freien in einem Holzlager gelagert.
Die Herstellung der Dauben: Zunächst werden die Stämme auf Länge geschnitten. Anschließend wird jeder so gewonnene Stamm entlang der Maserung in Richtung der Markstrahlen gespalten. Die so ausgewählten Dauben werden so gestapelt, dass Luft und Wasser von allen Seiten zwischen den einzelnen Stücken zirkulieren können.
Eine Lagerung im Freien ist für einen Zeitraum von 30 Monaten erforderlich, damit das Holz allen Witterungseinflüssen (Regen, Sonne, Frost) ausgesetzt ist und eine natürliche Alterung stattfindet, d. h. der herbe, grüne Geschmack und die zu aggressiven Tannine entfernt werden. Gespaltenes Brett aus einem Hartholzstamm, in der Regel aus hochwertiger Eiche, in Richtung der Markstrahlen.
Die Dauben werden zur Herstellung von Fassdauben verwendet. Der Fachmann, der diesen Beruf ausübt, ist der Daubenhersteller. Mit seinem geschulten Auge wählt er in den großen Waldgebieten Eichen aus dem Hochwald aus. Der Daubenhersteller fällt die ausgewählten Bäume, bereitet sie zu Stämmen vor und sägt sie dann in Scheite. Diese werden gespalten, dann besäumt und entrindet. Die Maserung muss für die Herstellung von Fässern geeignet sein. Die feinmaserigen Eichenholzdauben sind für die Reifungsfässer der Grand Crus bestimmt. Die grobmaserigen Dauben werden für die Reifung von Cognacs und Armagnacs verwendet. Der Daubenhersteller liefert seine Dauben an die Küfereien.