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Definition: Larigot (boire à tire-larigot)

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Religiös – vom Bischof Rigault in Rouen, der der Kathedrale eine Glocke mit dem Spitznamen „La Rigaule” schenkte. Die Glöckner, durstig von der Anstrengung, tranken anschließend „à tire la Rigaude”.

Musikalisch – vom Larigot, einer Art Instrument zwischen Flöte und Pfeife, in das man mit Kraft blasen musste. Wie die Horn-, Horn-, Biniou- und Bombarde-Spieler hatten auch die Flötisten seit jeher den Ruf, große Trinker zu sein. Man sagte übrigens „trinken wie ein Bläser”. Viel trinken hieß damals „flûter”. In der Taverne musste man, um zu beweisen, dass man wirklich ein Mann war, in der Lage sein, eine ganze Flasche aus dem Flaschenhals zu trinken, ohne Luft zu holen, so wie der Flötist Töne aus seinem „Larigot” zieht, ohne zu atmen.

Soldat – zur Zeit Chlodwigs, nach seinem Sieg über die Goten, der gesagt haben soll: „Ich trinke auf dich, Alarich Goth”.