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Lokaler Begriff für eine in den Weinbergen installierte Einschienenbahn. Die gelben, dann roten und schließlich rostfarbenen Blätter sind schließlich abgefallen. Die Landschaft, übersät mit Tausenden von Rebpfählen und schwarzen Rebstöcken, offenbart die unglaubliche Architektur dieses terrassierten Weinbergs. Vor Weihnachten muss der Winzer die durch Erosion abgetragene Erde wieder auffüllen und die durch die Sommerregenfälle entstandenen Rinnen ausbessern.
Heute wird der Großteil der Arbeit mit motorisierten Schubkarren oder einer ausgeklügelten kleinen Einschienenbahn, der „Funivigne”, erledigt. Aber um die steilsten Parzellen im Lavaux zu erreichen, braucht man immer noch einen Mann und einen Sack.
Die Funivigne wird während der gesamten Saison für zahlreiche Transportarbeiten eingesetzt, darunter natürlich auch für den Transport von Trauben, Arbeitern während der Weinlese usw. Auf einer Schiene, zwischen Leere und Unendlichkeit schwebend, bewegen sich ein Mann und seine Maschine.
Diese seltsame Maschine sieht aus wie eine unentschlossene Raupe, die sich auf ein Spinnennetz gewagt hat. Ihr Kopf, ein leistungsstarker, schnurrender Traktor, ist auf eine einzige Zahnstange aufgesteckt, die sich majestätisch über die Weinberge schlängelt. Dahinter folgen zwei Wagen, die je nach Jahreszeit mit Erde, Material oder Trauben beladen sind.
Das benzinbetriebene Monorack-System ist ein einzigartiges Transportsystem, das in steilem und unebenem Gelände sehr wirtschaftlich ist. Je nach Modell beträgt die Nutzlast 200 bis 500 kg. Es gibt auch eine elektrische Version. Es passt sich an Gelände mit Steigungen von bis zu 100 % und Kurven mit einem Radius von 4 m an. Es überquert Gräben auf Brücken. Es hält überall dort, wo das Gelände zum Be- oder Entladen geeignet ist. Ein doppeltes unabhängiges Bremssystem und eine Sicherheitsbremse gegen Überdrehzahl garantieren optimale Sicherheit auf Strecken bis zu 1'200 m.
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