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Seine robuste Gesundheit und sein „guter Appetit” sind berühmt und ermöglichen es ihm, seine Aktivitäten bis ins hohe Alter fortzusetzen. Aber am 27. Januar 1935 stirbt seine Frau, er wird in eine Klinik eingeliefert und verlässt diese nur noch, um am 12. Februar 1935 im Alter von 89 Jahren seinen letzten Atemzug zu tun. Seine schriftlichen Werke bleiben eine grundlegende Referenz für Fachleute, insbesondere „Le guide culinaire” (mit Philéas Gilbert und Émile Fétu, 1903), „Le livre des menus” (1912) und „Macuisine” (1934). Er ist auch der Schöpfer einer Zeitschrift mit dem Titel „Les Carnets d'Épicure”. Er war sich der sozialen Probleme seiner Zeit bewusst und kämpfte sein ganzes Leben lang dafür, Köchen in Not und ihren Familien zu helfen. 1910 veröffentlichte er „Projet d'Assistance Mutuelle pour l'Extinction du Paupérisme” (Projekt zur gegenseitigen Hilfe zur Beseitigung der Armut). Auguste Escoffier ist auch Autor zahlreicher Rezepte, darunter „Chaud-froid Jeannette” (in Erinnerung an ein im Eis des Pols gefangenes Schiff), „Cuisses de nymphe aurore” (Froschschenkel) für den Prinzen von Wales sowie „Salade Réjane” und „Mignonnettes de caille Rachel” (als Hommage an zwei große Schauspielerinnen). Er ist auch als Schöpfer der „Pêche Melba” im Jahr 1893 bekannt, mit der er Madame Melba für das Vergnügen dankte, ihre Stimme in der Covent Garden Opera gehört zu haben. Sein Geburtshaus wurde 1966 auf Initiative eines seiner ehemaligen Küchenhilfen, Joseph Donon, in ein Museum für Kochkunst umgewandelt. Er war nicht nur ein kreativer Kopf, sondern reformierte auch die Arbeitsmethoden in der Küche, indem er die Aufgabenverteilung in der Brigade rationalisierte und auf das Image des Kochs achtete: sauber, akribisch, nicht trinkend, nicht rauchend, nicht schreiend. Er stellte auch bestimmte traditionelle Rezepte in Frage, insbesondere im Bereich der Saucen.